Heimwerken

Ein Hochbeet selbst bauen

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Ein eigenes Hochbeet war in den vergangenen Jahren der letzte Schrei wenn es um Gartentrends ging. Die meisten Gartenfreunde stürmen genau jetzt im Frühling die Geschäfte, um eines der Angebote für das eigene Gartenbeet zu ergattern. Eine Heimwerkerin wie ich baut sich das Hochbeet natürlich ganz einfach selbst. Zunächst aber müssen wir abklären, was man dazu benötigt.

 

Was benötigt man für den Bau eines Hochbeets?

Im Handel sind Hochbeete als fertige Bausätze erhältlich. Mit ein wenig handwerklichem Geschick und ein bisschen Geduld, ein paar Holzpfosten und Platten sowie ein paar Schrauben ist ein Hochbeet aber ebenso gut in Eigenregie zusammengebastelt. Was man dazu konkret braucht, sind 2,5 bis 5 Zentimeter dicke Holzplatten für die Seitenwände, wobei diese in einer Höhe von 90 Zentimetern ideal sind, um bequem darin zu arbeiten. Die Länge der Seitenwände kann individuell bestimmt werden. Zudem braucht man Kanthözler oder Pfosten zur Stabilisierung. Als erstes wird mit einer Maurerschnur und den Pfosten die Stellfläche abgesteckt. Nachdem eine Grasnarbe ausgestochen wurde, kann eine ca. 30 Zentimeter tiefe Grube ausgegraben werden. Nun werden die Pfosten mindestens 30 Zentimeter tief in die Erde geschlagen. Im Anschluss können die Seiten mit den Platten gebaut werden. Dazu werden die Bretter einzeln montiert – am besten mit Schrauben und Akkubohrer. Nun empfehle ich ein verzinktes Gitter in die rechteckige Konstruktion einzubauen. Dieses wird an den Innenseiten angebracht und soll als Schutz vor Maulwürfen und Wühlmäusen dienen.

 

Womit wird das Hochbeet befüllt?

Ein guter Tipp kommt von meiner Oma: Wer das Hochbeet vor dem Befüllen mit Teichfolie auslegt, der sorgt ein weiteres Mal für Schutz gegen Fremdlinge. Und was Oma als Füllung empfiehlt: Ganz unten ca. 20 Zentimeter groben Baumschnitt. Auf die Schicht darüber kommt Rindenmulch, danach ca. 15 Zentimeter allgemeiner Gartenabfall, auf die nächste Ebene halbreifer Kompost bevor als oberste Schicht 20 cm Pflanzenhumus folgen. Und nun dürfen stolze Heimwerker ihr schönes, selbst gebautes Hochbeet nach Belieben bepflanzen!

Hier gibt es noch mehr Informationen zum Thema!

Grundausstattung für jeden Heimwerker

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Selbst für die einfachsten Arbeiten im Haus und Garten ist eine bestimmte Grundausstattung an Werkzeugen nötig – das ist jedem Heimwerker klar. Dennoch passiert es immer wieder, dass man plötzlich ratlos vor einer Aufgabe steht und nicht weiß, welches Werkzeug man nun am besten zur Hand nimmt. Darum habe ich hier eine Liste mit den wichtigsten Werkzeugen zusammengestellt. Ohne diese geht bei mir in Sachen Heimwerken jedenfalls gar nichts!

 

Die fünf wichtigsten Geräte fürs Heimwerken

Zur idealen Grundausstattung gehört für mich auf alle Fälle ein sogenanntes Cutter- oder Teppich-Messer. Die scharfen Klingen erlauben einfaches Schneiden unterschiedlichster Materialien und machen es für mich zum Allzweckwerkzeug schlechthin. Ganz klar ist neben einem Messer ein klassischer Hammer eines der grundlegendsten Werkzeuge für jeden Heimwerker. Bei einfachsten Tätigkeiten ist schon ein Nagel in die Wand zu schlagen und natürlich darf ein guter Hammer beim Aufbau von Möbeln nicht fehlen. Die Liste an Tätigkeiten, bei denen ein Hammer zum Einsatz kommt, ist schier unendlich. Genauso gefragt ist eine Kneifzange. Man muss kein Profi sein, um eine Zange regelmäßig beim Heimwerken zu brauchen – daher gehört auch sie oder zumindest eine Kombizange für mich als Must-Have zur Grundausstattung. Nicht zu vergessen ist eine kleine Säge – jeder Heimwerker sollte diese in seinem Werkzeugkasten mit sich tragen. Und die Nr. 5 der wichtigsten Geräte ist meiner Meinung nach ein Akku-Bohrer. Was moderne Bohrer alles können, kann man sich ganz einfach per Mausklick im Internet anschauen. Da stellt sich gleichzeitig die Frage:

 

Werkzeug im Internet bestellen?

Die Antwort darauf lautet „Jein“. Wer nämlich keinen guten Online-Shop für Werkzeuge kennt, der sollte lieber die Finger von dubiosen Anbietern und Billigware lassen. Ansonsten kann es schnell passieren, dass ein Projekt kurzfristig abgeblasen werden muss, weil kein passendes Werkzeug parat steht oder das erstandene Werkzeug den Ansprüchen nicht genügt. Damit dies nicht zur traurigen Realität wird, darf man sich seinen Spezialisten suchen, am besten ein Onlineshop, der schon von Freunden getestet wurde, sehr gute Bewertungen hat oder mit dem man schon Erfahrung hat. Besonders empfehlen kann ich diesen Spezialisten für Werkzeug und Gartengeräte, mit dem ich schon gute Erfahrungen gemacht habe: www.lothring.at.

Und dann kann es losgehen mit dem Heimwerken!

Hier erfährst Du zum Beispiel, wie Du ein Ankleidezimmer selbst planst!

Gartenmöbel aus Paletten selbst gemacht

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Beim Blick in die Prospekte ist schon seit Wochen klar: Die Garten- und Grillsaison ist wieder da! Beim zweiten Blick ins Prospekt – mit genauerem Inspizieren des Preises – entscheidet man dann oftmals, die geplante Neuanschaffung von Gartenmöbeln aufs nächste Jahr zu verschieben. Aber das muss gar nicht sein! Man kann sich auf ganz einfache und kostengünstige Art seine Gartenmöbel auch selbst machen – und zwar mit Euro-Paletten. Hierbei sind dann der Fantasie keine Grenzen gesetzt: von der einfachen Sitzbank über den Gartentisch bis hin zur Lounge für eine Grillparty – mit etwas handwerklichen Geschick und Kreativität, ein paar Polstern und einem Klecks Farbe kreieren Sie Ihren ganz individuellen Hingucker.

Möbel aus Paletten: einfach und stabil!

Möbel aus Euro-Paletten sind dabei stabil und flexibel, leicht zu transportieren und können im Nu auf- und abgebaut werden. Zudem sind Sie relativ kostengünstig, wenn nicht sogar kostenlos, beim Großhändler des Vertrauens, zu erwerben. Das Bauen der coolen Palettenmöbel erfordert keine besonderen Fachkenntnisse und wenig Aufwand. Rechnen Sie mit ca. 3 bis 4 Stunden um einen Stuhl oder Tisch von Hand zu bauen. Dieser kann später in völlig unterschiedliche Einrichtungsstile integriert werden oder zu Gartenaccessoires wie etwa Blumengestellen oder hängenden Gärten umfunktioniert werden.

 

Neben dem ökonomischem und ökologischem Wert der Palettenmöbel ist auch noch der Spaßfaktor erwähnenswert: Alleine, gemeinsam mit dem Partner oder der besten Freundin – die handwerkliche Tätigkeit bei der Kreation individueller Gartenmöbel ist für Jung und Alt sowie für Profi und Amateur geeignet und macht Spaß. Und die Ergebnisse – pfiffige und einzigartige Gartenmöbel – können sich sehen lassen und werden Ihnen und Ihren Gästen Freude bereiten.

 

Ideen für Möbel aus Euro-Paletten

 

 

 

Treppenlifte: Mobil im Alter

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Zugegeben: Mit dem hier beschriebenen Thema setzt sich wohl niemand so richtig gerne auseinander. Die Rede ist vom Altern und den damit einhergehenden Einschränkungen an Mobilität. Durch die immer weiter voranschreitende medizinischen Forschung und die Heilungsmöglichkeiten sämtlicher Krankheiten werden wir immer älter. Die Lebenserwartung von Menschen in Deutschland beispielsweise steigt weiterhin an: Laut einer aktuellen Studie liegt diese für neugeborene Jungen bei 78 Jahren, bei Mädchen die heute geboren werden, sogar bei 85 Jahren.

Ewig jung ist aber niemand und bestimmte Krankheiten lassen sich leider nicht komplett heilen. Damit verbunden sind dann oft Einschränkungen im Alltag. Das habe ich vor einiger Zeit bei meiner Nachbarin gesehen und nun dachte ich, warum also sollte ich mich mit dem Thema nicht auch einmal auf diesem Blog auseinander setzen.

Meine Nachbarin Lisbeth ist mittlerweile schon stolze 86 Jahre alt und geistig immer noch fit wie eine 50-Jährige. Nur spielen leider ihre Hüften nicht mehr richtig mit und nach zwei künstlichen Hüftgelenken ist sie nicht mehr gut zu Fuß unterwegs. Vor einiger Zeit lockerte sich das eine Gelenk dann und sie musste erneut operiert werden. Zum Glück ging alles gut, aber ihre Mobilität ist seitdem leider stark eingeschränkt. Dennoch möchte Lisbeth nicht aus ihrem wunderschönen Haus in meiner Straße ausziehen, was ich sehr gut verstehen kann, schließlich ist es ihr eigenes und sie wohnt bereits seit vierzig Jahren dort. Außerdem wird sie von ihren Töchtern und deren Familien, sowie einem Pflegedienst super versorgt.

Wenn da nur nicht die Treppen wären! Im oberen Stockwerk des Hauses liegen das geräumige Bad, das extra mit sämtlichen Haltegriffen und einer Badewanne mit Sitz umfunktioniert wurde und das schöne Schlafzimmer mit Balkon. Im Erdgeschoss befinden sich die große Küche, das Wohnzimmer und die Terrasse mit angrenzendem Garten. Logisch, dass sich Lisbeth hier den ganzen Tag aufhält. Der Weg ins obere Stockwerk ist durch die Treppe aber sehr beschwerlich für Lisbeth geworden.

Ein Treppenlift: Erleichterung für den Alltag

Also entschied sich Lisbeth nach der OP für den Einbau eines Treppenlifts, wozu ihr auch geraten wurde. Ich habe ihr dabei gut zugeredet, denn anfangs weigerte sie sich vehement und meinte, dadurch würde sie noch mehr einrosten. Da Lisbeth aber regelmäßig Krankengymnastik bekommt und auch noch mit ihrer Nachbarin täglich eine kleine Runde am Rollator um den Block läuft, sah ich darin überhaupt keine Gefahr. Also ließ sie sich dazu breitschlagen, einen Informationstermin bei einem Treppenlift-Spezialisten zu vereinbaren. Hätte ich den selber bauen können – ich hätte natürlich gerne getan. Stattdessen aber half ich dabei, einen geeigneten Anbieter für Treppenlifte zu finden. Hierbei verließ ich mich in erster Linie auf Empfehlungen, zum Beispiel durch Bekannte meiner Eltern und durch Tipps von meiner Physiotherapeutin. Ganz schnell ließ sich ein Termin mit einem Kundenberater vereinbaren, der sogar kostenlos für ein Beratungsgespräch nach Hause kam und sich ausführlich Zeit nahm.

Derweil setzte ich mich auch nochmal an meinen Laptop, um mich in punkto Zuzahlung schlau zu machen, denn klar, so ein Treppenlift ist keine günstige Angelegenheit – leider. Ob die Kranken- oder Pflegeversicherung einen Treppenlift bezuschusst, ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Wenn aber zum Beispiel eine Pflegestufe vorliegt, stehen die Chancen nicht schlecht, dass die Pflegeversicherung sich finanziell beteiligt. Zudem stieß ich bei meiner Internetrecherche auf die Information, dass die Krankenkasse auch die Stromkosten für Hilfsmittel übernehmen muss, zumindest dann, wenn diese verordnet wurden.

Der Kundenberater, der vorbei kam, erklärte uns die unterschiedliche Modelle von Treppenliften und dass diese immer auch auf die jeweilige Treppenform angepasst werden, je nachdem, ob es sich um eine gebogene oder eine gerade Treppe handelt. Zudem lassen sich Sitzlifte, auf der eine Person in einem Sitz transportiert wird und Plattform-Treppenlifte unterscheiden, die zum Beispiel für Rollstuhlfahrer geeignet sind. Der Berater nahm sich wirklich ausreichend Zeit und half uns auch dabei, eine geeignete Rampe für die kleine Treppe vor Lisbeths Haus zu finden, auf der sie nun ganz bequem und unkompliziert mit ihrem Rollator zum Hauseingang gehen kann.

Lisbeths Treppenlift ließ dann auch nicht lange auf sich warten, da auch der Einbau bei ihr durch die räumlichen Gegebenheiten sehr unkompliziert war. Der Treppenlift für ihre gerade Treppe besteht aus einem einfachen Sitz mit Rücken- und Armlehnen, sowie einem kleinen Brett, auf dem sie ihre Füße abstellen kann und ist auf einer Schiene angebracht. Der Sitz des Treppenlifts kann zudem eingeklappt werden, sodass er den Personen, die die Treppe zu Fuß nehmen, nicht im Weg ist und er ist schwenkbar, sodass der Ein- und Ausstieg zusätzlich erleichtert wird. Auch die Handhabung ist wirklich unkompliziert für meine liebe Nachbarin. Selbst wenn einmal Stromausfall sein sollte, muss sie keine Angst haben, mitten auf der Treppe „gefangen“ zu sein: Dann schaltet der Lift automatisch auf den Akku-Betrieb.

Lisbeth genießt nun ihre neu gewonnene Mobilität zu Hause in vollen Zügen und hat bereits der ersten Freundin dazu geraten, ebenfalls über einen Treppenlift nachzudenken. Die neu gewonnene Energie, die Lisbeth nun beim Treppensteigen einspart, kann sie jetzt lieber bei ihrer kleinen Spazierrunde am Nachmittag verwenden.

Meine kleine Wohlfühloase: Der Garten

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Wer einen hat, kann sich wirklich glücklich schätzen, denn nirgendwo sonst kann man im Sommer so gut die freie Zeit verbringen, Freunde treffen, lesen und einfach auch mal nur faulenzen – die Rede ist vom eigenen Garten! Ich nutze meinen kleinen Garten zur Sommerzeit fast wie ein zweites Wohnzimmer und kann gar nicht genug davon kriegen, mich sattzusehen an den Wundernissen der Natur, die hier geschehen.

Einziges Manko, die mein Garten mit sich bringt: Eine Hälfte des Gartens liegt durch die umstehenden Bäume größtenteils im Schatten. Was mich anfangs oft zur Verzweiflung trieb, weil mir viele angepflanzte Blümchen immer wieder kaputt gingen, bereitet mir mittlerweile gar kein Problem mehr. Dafür habe ich mich intensiv mit der idealen Bepflanzung für meinen Garten auseinandergesetzt, sodass nun auch bei mir eine bunte Blütenpracht zu sehen ist. Einzig und allein das Thema Rasen war für mich lange Zeit eine echte Herausforderung, aber nun habe ich mich im letzten Jahr für einen Rollrasen entschieden und ja – ich hätte es nicht besser machen können.

Bevor ich mit der Bepflanzung meines Gartens begonnen habe, machte ich mir einen Plan, was ich in meine kleine grüne Oase integrieren möchte. Für mich war klar, dass keine Bäume gefällt werden sollen und dass ich unbedingt ein kleines Kräuterbeet möchte. Da mein Garten zudem recht klein ist, wollte ich nicht zu viel anpflanzen, damit er nicht überladen wirkt und ich noch ausreichend Platz habe, auch einen Tisch mit vier Stühlen aufzustellen, um hier an lauen Sommerabenden mit meinen Freunden zu sitzen. Bevor ich also drauflos stiefelte, um im Baumarkt alles einzukaufen, machte ich mir außerdem eine Art Lage-Plan, wo ich was im Garten anpflanzen und platzieren wollte. Dafür habe ich mir einen genauen Eindruck von den Lichtverhältnissen gemacht, um zu wissen, wo die meiste Sonne hinfällt und wo am wenigsten.

Im Baumarkt wurde ich recht schnell fündig, was die Sitzecke angeht: Und zwar entschied ich mich für eine einfache Sitz-Bank mit Tisch und zwei Stühlen. Der wichtigste Aspekt war mir hierbei, dass das Holz der Möbel unbehandelt ist. Denn so kann mir sicher sein, dass keine chemisch bedenklichen Lacke verwendet wurden und die Möbel selbstständig mit einem Bio-Öl imprägnieren. Und auch für mein kleines Kräuterbeet habe ich schmackhafte und gut duftende Pflänzchen gefunden, die auch an halbschattigen Orten wachsen. Ich habe mich für Petersilie, Dill, Kerbel und Pfefferminze entschieden sowie Bärlauch, denn der wächst auch im Schatten gerne! Wer sich einen Überblick über Kräuter machen möchte, die an schattigeren Plätzchen wachsen, dem empfehle ich, einfach drauflos zu googlen oder in einer Gärtnerei um fachkundige Beratung zu bitten. Die habe ich mir dann auch für meine Auswahl bei den Blumen eingeholt. Denn auch wenn das Beet hierfür nur im Halbschatten liegt und durchaus Sonnenstrahlen abbekommt, war mir hier ein Rat wichtig. So blühen bei mir nun unter anderem Rhododendron in verschiedenen Farben, Fingerhut, fleißige Lieschen, Fuchsien und – meine absolute Lieblingsblume – Hortensien!

Alles in allem also ist mein Garten wirklich schön geworden – nur das eigentliche Problem – der Rasen – brauchte eine lange Zeit, um gelöst zu werden. Zwei Jahre lang habe ich versucht, eigenständig einen schönen und satten grünen Rasen anzusäen. „Selbst ist die Frau“ – dachte ich mir. Aber nachdem auch im zweiten Jahr wieder nichts daraus wurde, was eben in erster Linie an der geringen Sonneneinstrahlung in meinem Garten liegt, entschied ich mich für einen Rollrasen. „Das ist doch spießig“, dachte ich früher immer, aber ich habe meine Meinung hierzu komplett geändert und erfreue mich jeden Tag wieder daran, wenn ich in meinen Garten mit dem schönen Rasen blicke. Die Vorteile von Rollrasen sind schnell aufgezählt: Zum einen konnte ich diesen sehr rasch betreten und musste nicht erst ewig warten, ob die von mir gesäten Samen endlich keimen und grüne Halme hervorbringen. Und zudem konnte ich mir einen speziellen Rasen für einen schattigen Garten auswählen, mit dem ich nun wirklich gut fahre! Wenn der Rasen ausgelegt ist, muss man ihn einfach nur noch pflegen, wie man es mit dem selbstgezüchteten Gräsern auch tun würde.

Ich habe mir für meinen Rasen Rat bei einem Experten eingeholt. Zwar kann man diesen auch selbstständig im Baumarkt einkaufen, ich war durch meine vorherigen gescheiterten Versuche aber zu verunsichert und wollte diesmal alles richtig machen. Die Investition hat sich nun ohnehin längst ausgezahlt! Die Jungs vom Fach rieten mir zu einem speziellen Schattenrasen, der eben auch an weniger lichtdurchlässigen Stellen optimal wächst. Von der Pflege her ist es mit diesem Rasen, wie mit jedem anderen auch: Ich schneide und wässere ihn regelmäßig, nutze Dünger und einmal im Jahr soll ich den Rasen vertikulieren, dazu rieten mir die Experten. Denn so bleibt das schöne Aussehen erhalten. All das macht aber weniger Arbeit, als es sich anhört und wenn man sich das richtige Gerät dafür ausleihen kann, auch richtig viel Spaß!

Ich kann allen Leuten, die ebenfalls mit der eigenen Gras-Anzucht zu kämpfen haben, nur raten: Verausgabt euch nicht, sondern greift zu einem Rollrasen. Denn hier spart ihr jede Menge Zeit und Müh und habt in Nullkommanix einen wunderschönen Rasen, den ihr gleich betreten könnt! Ich erfreue mich jeden Tag wieder dran und blicke schon in Vorfreude auf meine erste Gartenparty die ich veranstalten werde, sobald es die Temperaturen im Frühsommer erlauben!

Die eigene Sauna

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„Das ist ja purer Luxus“, dachte ich mir, nachdem mich meine Mutter anrief und mir erzählte, dass sie und mein Vater sich dazu entschieden haben, eine Sauna im Garten aufzustellen. Ich bin nämlich ein bekennender Sauna-Fan und nach jedem erfolgreich überstandenen Training im Sportstudio versuche ich, noch einen Sauna-Gang einzurichten. Herrlich ist das immer! Und nun wollten also meine Eltern eine eigene Gartensauna aufstellen lassen und brauchten zwecks Planungen im Vorfeld meine Unterstützung und meinen Rat. Am Anfang stellte ich mir das alles unheimlich kompliziert vor, aber so war es letztlich gar nicht. Zwar hatten wir professionelle Hilfe beim Aufbau der Sauna an sich, aber wer Zeit und Muße hat, kann hier auch durchaus selbst tätig werden. Also, allen Sauna-Fans da draußen, kann ich nur empfehlen, sich ebenfalls diesen besonderen Luxus zu gönnen.

Regelmäßiges Saunieren ist gut für die Gesundheit ist, denn durch einen Sauna-Gang wird nicht nur der Kreislauf ordentlich angekurbelt, sondern auch das Immunsystem gestärkt. Und natürlich kann man bei einem Sauna-Gang auch so richtig schön entspannen.

Vor dem Kauf – Bürokratisches

Wie aber geht man einen Sauna-Kauf an? Da auch für mich dieses Thema völliges Neuland war, habe ich mich im Netz ein bisschen schlau gemacht. Denn „mal eben so“ eine Sauna aufbauen geht dann doch nicht. Zuerst sollte man sich kundig machen, ob für den Sauna-Bau im eigenen Garten eine Baugenehmigung erforderlich ist. Dies kann von Bundesland zu Bundesland variieren. Die Info dafür bekommt man ganz einfach beim örtlichen Bauamt. Wird eine Baugenehmigung benötigt, erhält man beim Bauamt auch die nötige Beratung dazu, wie man einen Antrag richtig einreicht. Gleichzeitig gilt es außerdem, beim Sauna-Bau bestimmte Grenzen zum Nachbargarten einzuhalten. Diese sind ebenfalls gesetzlich vorgeschrieben. Ohnehin würde ich dazu raten, vor dem Aufbau einer Sauna, die Nachbarn darüber zu informieren. So geht man möglichen Streitigkeiten aus dem Weg.

Die Planung

Ist die Bürokratie gemeistert, steht der eigentlichen Planung der Sauna nichts mehr im Wege. Jetzt sollte man sich über die Größe der Sauna Gedanken machen. Die ist natürlich unter anderem davon abhängig, wie viel Platz im Garten vorhanden ist. Zumindest sollte es vor der Sauna die Gelegenheit geben, die Kleidung abzulegen. Außerdem sollte eine Möglichkeit zur Abkühlung geschaffen werden. Denn erst durch diese tritt der richtige gesundheitsfördernde Aspekt des Saunierens ein; zusätzlich wird der Kreislauf angeregt. Im Sommer ist es natürlich ideal, unter eine kleine Gartendusche zu hüpfen. Für den Winter empfiehlt es sich zum Beispiel eine kleine Dusche in Sauna-Nähe zu integrieren. Da meine Eltern den Souterrain-Bereich ihres Hauses ausgebaut haben, befindet sich hier auch ein Bad mit Dusche. Für den Sommer haben sie dennoch eine Gartendusche installiert: Hier brausen sich nicht nur meine Eltern gerne ab, sondern auch die kleinen Kindern der Nachbarn ;).

Welcher Sauna-Typ darf es sein?

Meine Eltern haben sich nach eingehender Recherche für eine Sauna-Kota, also eine kleine Sauna-Hütte, entschieden. Denn die ist nicht nur besonders gemütlich, sondern sieht auch ganz schön toll aus! Hier haben bis zu sieben Personen Platz und in dem intergrierten kleinen Vorraum können alle ihre Bademäntel und –latschen ordentlich zwischenparken. Ob Holz- oder Elektroofen – diese Entscheidung ist jedem selbst überlassen. Ein Elektroofen ist meiner Ansicht nach vielleicht nicht die günstigere Variante, aber von der Handhabung her sicherlich etwas einfacher. Zudem sollte man sich bei der Anschaffung eines Holzofens vorab über die jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen und Sicherheitsrichtlinien kundig zu machen und zum Beispiel den Schornsteinfeger zu Rate zu ziehen. Zudem muss vor dem Aufbau einer Sauna – egal ob Fasssauna, Outdoorsauna oder Sauna-Kota ein Fundament geschaffen werden, auf dem die Sauna zu stehen kommt. Natürlich kann eine Sauna auch selbstständig aufgebaut werden, aber da meine Eltern und auch ich nicht die allerkräftigsten Menschen sind, haben wir uns fachmännische Unterstützung dazu geholt. Gerade beim Aufbau des Ofens war diese sowieso unerlässlich. Wer hingegen die nötige Zeit besitzt und handwerklich einigermaßen versiert ist, dem kann der Aufbau der eigenen Sauna richtig viel Spaß machen. Doch auch hier gilt: Für den Ofen ist Aufbauhilfe durch einen Profi ein Muss!

Durch die professionelle Unterstützung beim Sauna-Aufbau ist im Garten meiner Eltern aus der kleinen Mini-Baustelle auch in Windeseile eine richtige Wellness-Oase geworden. Und ich bin nun sehr häufig zu Besuch – unter anderem, um regelmäßig bei einem Sauna-Gang entspannen zu können!

Der Traum vom eigenen Ankleidezimmer

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Ja, diesen Traum haben wohl viele Frauen: Ein eigenes Ankleidezimmer! Ich erinnere mich, wie ich früher beim Frisör oft in den Hochglanzmagazinen geblättert habe und dabei die Fotostrecken bestaunte, in denen die Prominenten das eigene Ankleidezimmer im Luxus-Apartment in Beverly Hills präsentierten. Doch in den vergangenen zwei Jahren habe ich vermehrt den Trend ausgemacht, dass sich immer mehr junge Frauen und auch Paare sich genau diesen Traum erfüllen und ein eigenes Ankleidezimmer in ihrer Wohnung oder dem Haus einrichten. Dies reicht oft von ganz einfachen Varianten, wie beispielsweise einfach nur einem Zimmer, in dem die Kleiderschränke stehen – wie bei meinen Eltern daheim – bis hin zu richtig ausgeklügelten Raum-Systemen. Genau so ein Zimmer haben wir vor kurzem auch bei meiner besten Freundin eingerichtet, und ich muss sagen: Ein bisschen neidisch bin ich schon ;). Doch dazu später mehr.

Ankleidezimmer: erst planen, dann einrichten!

Natürlich muss ein Ankleidezimmer gut geplant werden und in erster Linie muss ausreichend Platz in der Wohnung oder dem Haus vorhanden sein. Es empfiehlt sich, einen Raum von mindestens 10 Quadratmetern Größe zur Verfügung zu haben. Wer es sich leisten kann, dem rate ich außerdem dazu, den begehbaren Kleiderschrank von einem Profi anfertigen zu lassen. Denn die Experten haben ein Auge dafür, den Raum optimal auszunutzen und sorgen dafür, dass selbst ein Ankleidezimmer so schick aussieht, dass man darin mit den Schwiegereltern dinieren könnte.

Für alle, die aber nicht das Geld haben, einen Tischler für die Raumgestaltung zu zahlen, denen möchte ich hier ein paar Tipps geben. Wie bereits oben angedeutet, hat sich meine beste Freundin vor einiger Zeit dazu entschieden, einen kleinen Raum innerhalb der neuen Mietwohnung, die sie mit ihrem Verlobten bezogen ist, zum Ankleidezimmer zu erklären. Der Raum ist um die 10 Quadratmeter groß und eher länglich als quadratisch geschnitten. Zudem geht er vom eigentlichen Schlafzimmer ab und hat auch kein eigenes Fenster – weswegen er auch nicht großartig für andere Dinge genutzt hätte werden können. Die ideale Gelegenheit also, einen begehbaren Kleiderschrank darin einzurichten.

Mein Tipp vorweg: Eine möglichst genaue Planung des Ankleidezimmers vorweg erspart hinterher viel Rumgeräume und Streitereien. Wir wussten von Anfang an gleich, wo welches Kleidungsstück seinen Platz finden sollte und erleichterten uns damit den Einkauf der Möbel und das Einrichten an sich ohnehin. Zuerst haben wir uns hingesetzt und überlegt, was alles im Ankleidezimmer untergebracht werden soll. Zwar sollten neben all der Kleidung auch Taschen und Jacken darin verstaut werden, Schuhe hingegen jedoch nicht. Außerdem arbeitet der Verlobte meiner Freundin als Anwalt, somit trägt er oft Jackets und Anzüge. Meine beste Freundin besitzt außerdem viele Kleider. Also war klar, dass wir vorwiegend Platz brauchen, um Kleidungsstücke auf Kleiderbügeln aufzuhängen.

Für die linke Seite des Raumes planten wir offene Regale, in die Kleiderstangen integriert sind. Hier wurden Jacken und Mäntel verstaut. Gleich daneben ist ein kleines Regal für Mützen, Schals und Handschuhe. Und im hinteren Bereich auf der linken Seite des Raumes befindet sich ein Schrankelement, in dem im oberen Bereich die Jackets und im unteren Bereich die Anzughosen hängen. Die Rückwand des Ankleidezimmers ist mit einem großen Spiegel ausgestattet und links und rechts davon ist Platz für die Taschen meiner besten Freundin. Auf der rechten Seite hat alles Weitere seinen Platz gefunden. Besonders schön finde ich die kleinen Details, die wir in die Schrankwand auf der rechten Seite des Raumes integriert haben. Zum Beispiel gibt es individuelle Schubladen-Elemente. In diesen gerät garantiert nichts mehr durcheinander, da die Schubladen durch Querstreben in kleine Fächer eingeteilt sind und so zum Beispiel die Socken oder Krawatten farblich passend einsortiert werden können. Auch haben wir außen an den Schränken kleine Kleiderhaken angebracht, damit hier auch mal schnell etwas aufgehängt werden kann – wie zum Beispiel ein Morgenmantel.

 

Ankleidezimmer selbst planen und bauen

Die Schubladenelemente lassen sich übrigens mit dem passenden Werkzeug selbst bauen:

Die Mitte des Ankleidezimmers meiner besten Freundin zieren zwei kleine Hocker und eine alte wunderschöne Truhe, die mit weißem Stoff bezogen ist. In der Truhe an sich ist Platz für Bettwäsche und –laken, und auf der Truhe kann man bequem Platz nehmen und seinen Blick im Zimmer umherschweifen lassen, wenn man noch darüber nachdenkt, welches das passende Kleid für das abendliche Essen ist. Alte Schränke und TRuhen lassen sich übrigens wunderbar mit neuen Beschlägen aufmotzen, diese bekommt man schnell und günstig im Onlineshop für Möbelbeschläge oder – wenn man keine ganz besonderen Beschläge sucht, natürlich im Baumarkt nebenan. Neben den Kleiderschrank- und Regalelementen spielt natürlich auch die richtige Beleuchtung eine wichtige Rolle. Gerade wenn kein Fenster in dem potentiellen Ankleidezimmer vorhanden ist, muss hier auf ausreichend Helligkeit geachtet werden. Ein schönes und schmeichelndes Licht zaubert zum Beispiel indirekte Beleuchtung.

Insgesamt ist ein begehbarer Kleiderschrank also eine wunderbare Lösung, die Kleidung aufzubewahren und nicht mehr nur ein Luxus für die Hollywood-Stars. Und wer sich genügend Zeit für die Planung vorweg nimmt, hat später dann auch ein leichtes Aufbauen und Einrichten des Zimmers an sich.

Möbel vom Tischler oder von der Stange?

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Möbel-vom-TischlerHeute stelle ich mal wieder die Gretchenfrage der Wohnraumgestaltung: Möbel von der Stange kaufen oder vom Tischler machen lassen? Was ist besser? Bei jedem Umzug – diese Erfahrung haben sicher schon die meisten Menschen gemacht – gehen Möbelstücke kaputt oder müssen aussortiert werden, weil sie nicht mehr in die neue Wohnung passen. Oder weil sich der eigene Geschmack verändert hat. Wenn man mit 18 in die erste WG zieht, wird man wohl eher nicht über maßgeschneiderte Möbel nachdenken, beim Einzug in die erste eigene Wohnung vielleicht aber schon.

Was von beidem besser ist, wenn es um die Qualität geht, liegt ohnehin auf der Hand. Es stellt sich also die Frage nach dem Preis der einzelnen Möbel und wie sehr der Tischler der Wahl auch sonst noch helfen kann. Denn viele Tischler sind Experten für Raumgestaltung und sind auch mit dem Thema Innenarchitektur vertraut – sie können viel mehr als einfach nur ein Möbel bauen! Speziell, wenn man Zimmer mit Dachschrägen perfekt einrichten möchte, ein altes Haus mit verwinkelten Räumen gekauft hat oder gar schiefe Wände (ja, das gibt es!!!) im Eigenheim vorfindet, ist der Experte gefragt. Ein Tischler kann Tipps geben, wie ein Raum optimal genutzt werden kann und welche Möbel am besten passen. Und diese Möbel, so viel ist klar, werden einen lange Zeit begleiten!

Zurück zur Preisfrage: wer kann sich das denn leisten? Ich habe zum Beispiel mit 20 mein Bett von einem Tischler machen lassen, da ich ganz bestimmte Vorstellungen hatte und damals noch nicht als Hobby-Handwerker tätig war. Dieses Bett hat nun tatsächlich 20 Jahre am Buckel und ich liebe es immer noch. Es passt optimal zu mir, der Tischler hatte mich damals einfach sehr gut beraten. Daneben habe ich selbstverständlich genauso meine studentischen Bücherregale selbst gebaut oder beim Discounter gekauft. Möbeln vom Experten machen zu lassen, ist ja keine absolute Entscheidung, man kann also im Lauf seines Lebens ein Möbelstück nach dem anderen hinzu kommen lassen. Oder selbst tätig werden! Dieses Bett zum Beispiel ist simpel und schick und für jeden Heimwerker machbar:

 

Auf dieser Seite bekommst Du unzählige Tipps zurm Selbstbau von Möbeln: http://www.heimwerker.de/holzwerken/moebelaufbauenselberbauen.html Ich finde die Bauanleitungen sehr verständlich und habe schon das ein oder andere davon umgesetzt. ich finde auch diese Idee für einen Tisch total schön:

Weitere Möbelideen findet Ihr hier in Kürze!

Zehn Tipps für die Altbausanierung

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Alles-für-HeimwerkerVorab, so wurde mir von meinen Kollegen aufgetragen, hier eine Begriffsdefinition: wenn ich hier von „Altbausanierung“ schreibe, dann meine ich, dass man sich eine nicht mehr ganz neue Wohnung in einem alten Haus gekauft hat, ein altes Häuschen auf dem Land oder eine etwas renovierungsbedürftige Wohnstatt am Stadtrand.

Ich spreche hier nicht von einem in die Jahre gekommenen Luxusanwesen oder einem Altbau in der Innenstadt, denn bei Vorhaben dieser Art gilt es, unzählige Auflagen zu beachten, unter anderem den Denkmalschutz. Wer sich also ein denkmalgeschütztes Haus gekauft hat, sollte sich zuerst an einen Experten wenden und vorher keinesfalls selbst Hand anlegen. Besser noch: vor dem Kauf genau kundig machen, was an Vorschriften und Auflagen auf einen zukommt! Grundsätzlich sollte man sich, bevor man an der Fassade grobe Veränderungen vornimmt, auf das Gemeindeamt im Wohnort gehen und sich erkundigen, was erlaubt bzw. verboten ist, auch an baulichen Maßnahmen an der Außenseite. Es gibt durchaus Wohnlagen, in denen man nicht einfach einen x-beliebigen Balkon montieren darf, sondern sich an „örtliche Gegebenheiten“ halten muss.

Jetzt aber genug Gesetzestext. Gehen wir davon aus, Du willst ein kleines Häuschen oder eine Wohnung kaufen, kein Neubau, und möchtest vor Deinem Einzug alles perfekt renovieren. Worauf gilt es zu achten?

Vor dem Kauf solltest Du folgende Punkte kontrollieren:

  • Wie sieht es mit den Wasserleitungen und Wasseranschlüssen aus? Sind diese erstens vorhanden, zweitens intakt und drittens dort, wo sie sein sollen? Wasserleitungen neu verlegen oder austauschen ist teuer – überlege Dir gut, ob Du das willst! Das Gleiche gilt für die Stromleitungen und den Kanalanschluss. Wenn Du hier unsicher bist, nimm einen Experten mit!
  • Sind die Wände trocken? Wie sehen die Räume in Keller und Erdgeschoß aus, ist Feuchtigkeit erkennbar (Flecken an den Wänden, vom Boden kommend oder im ersten Stock vom Dach kommend)? Feuchte Wände sind nicht das schlimmste Problem, das auftauchen kann, Du solltest aber abklären, woher das Wasser kommt und Dich kundig machen, was eine Mauertrockenlegung kosten würde.
  • Wie sehen die Fenster aus? Sind sie dicht, dringt Wasser ein, sind um die Fenster Flecken an den Wänden? Wurden die Fenster gut gepflegt, im Falle von Holzfenstern, splittert der Lack ab, ist bereits Feuchtigkeit ins Holz eingedrungen? Können die Fenster noch bleiben oder müssen sie ausgetauscht werden?
  • Wie sieht es mit der Dämmung aus? Dämmen spart Heizkosten!
  • Ist das Dach dicht, ist es schon einmal erneuert worden oder wird das bald nötig?
  • Gibt es Beschädigungen an den Wänden, innen oder außen, zum Beispiel Risse?
  • Wenn es Balkone oder Terrassen gibt, in welchem Zustand sind diese, sind die Geländer stabil?
  • Gibt es Spuren von Schimmel? Acht hier vor allem auf versteckte Winkel in den Räumen und im Keller!
  • In welchem Zustand sind Badezimmer und Toiletten? Können die Fliesen an den Wänden bleiben oder musst Du die Sanitärräume generalsanieren?
  • Wie sehen die Böden aus? Sind es Holzböden, die Du abschleifen kannst oder sind es Kunststoffböden, die Du herausreißen möchtest?

Lasse Dich vor einem Kauf unbedingt von Experten beraten, damit Du nicht in unvorhergesehene Kosten schlitterst!