Month: Dezember 2016

Tiny Houses

Posted on Updated on

Wohnraum wird immer teurer und für junge Leute wird es zunehmend schwieriger ein Eigenheim zu finanzieren. Dank innovativer Baukonzepte kann man sich vielleicht doch noch den Traum vom Eigenheim erfüllen. Kleine Häuser, sogenannte „Tiny Houses“, liegen gerade voll im Trend.

Als „Tiny House“ gilt laut Wikipedia ein Heim, das nicht mehr als etwa 50 Quadratmeter Wohnfläche mitbringt. Bei einer Größe von bis zu 93 Quadratmetern spricht man bereits von einem „Small House“.

Die Idee ist, wie so oft, aus Amerika zu uns rüber geschwappt und bringt ein völlig neues Wohngefühl mit: Klein, umweltschonend und günstig kann das Leben in einem „Tiny House“ sein. Denn wenn wir ehrlich sind, wissen wir: So viel Platz braucht man als Single oder kinderloses Paar doch gar nicht. Und die Zahl der Single-Haushalte ist hoch wie nie zuvor.

Aus der Not wird so schließlich eine Tugend gemacht. Die Entscheidung für ein Kleinsthaus wird nicht aus einem Mangel heraus getroffen. Es geht um die bewusste Reduktion aufs Wesentliche – und das betrifft nicht nur den Wohnraum sondern das gesamte Lebensgefühl. „Tiny House“ Besitzer kehren der Welt des Konsums den Rücken. Ihre Lebensphilosophie ist oft durchgängig reduziert. Sie wissen, dass sie zum Glücklichsein nur wenige Dinge brauchen.

Die Besitzer eines Minihauses sind daher auch meist sehr umweltbewusst. Sie setzen auf alternative Technologien wie etwa Solaranlagen oder Wärmepumpen. Auch die Bauweise soll möglichst im Einklang mit der Natur stehen. Holz ist ein gern genutzter Werkstoff bei den Minihausbauern – denn Holzhäuser liegen voll im Trend. Hier gibt es Holzhäuser in allen Größen – vom einfachen Bungalow in „Small House“ Größe bis zum zweigeschoßigen Wohnhaus.

Wer sich durch diese Fotoserie oder diese hier klickt wird staunen, was man auf kleinstem Raum schaffen kann. Auch auf Pinterest gibt es schon viel Inspiration zum Wohngefühl auf kleinstem Raum. Hier gibt es noch ein paar Tipps zum Bau eines „Tiny House“ in Deutschland.

Die besten Tipps für den eigenen Wintergarten

Posted on Updated on

Ein Wintergarten ist die perfekte Erweiterung für das gemütliche Wohnzimmer – und der Traum vieler Hausbewohner. Mit einem eigenen Wintergarten bringt man nicht nur empfindliche Pflanzen unbeschadet durch die kalte Jahreszeit. Auch das eigene Gemüt kann Sonne und Energie tanken. Das viele Licht gibt Häusern einen offenen Charakter und erhöht die Lebensqualität der Bewohner. Es gibt vieles, das man bei der Planung eines Wintergartens beachten soll. Besser ist also, man kennt seine Bedürfnisse genau und holt sich einen Profi für die Planung und Umsetzung an die Seite. Hier schon mal drei Tipps vorab:

  1. Besser kein Glasdach: Man stellt sich den klassischen Wintergarten ja rundum verglast vor. Kein Wunder: Die Sonne soll möglichst überall für Wärme sorgen, insbesonders dann, wenn sie ein seltener Gast ist. Es ist jedoch empfehlenswert auf ein festes, geschlossenes Dach zu setzten – dieses ist nämlich zu jeder Jahreszeit ein Gewinn. Wer ein Glasdach hat, der wird im Sommer unter der massiven Sonneneinstrahlung und der damit verbundenen Hitze leiden. Im Winter hat ein Glasdach den Nachteil, dass die Wärme schneller durch das Dach entweicht.
  2. Heizung planen: Wer den Wintergarten das ganze Jahr über nutzen will, der wird trotzdem um eine Heizung nicht herum kommen. Heizkosten müssen also mitkalkuliert werden. Mehr zum Thema Heizung im Wintergarten gibt es hier.
  3. Immer angenehm warm: Um die Temperatur unter Kontrolle zu halten, kann man Markisen anbringen. Temperatursensoren im Innenraum melden, wenn die gewünschte Raumtemperatur erreicht ist und die Markise fährt automatisch aus. So lässt sich im Frühjahr und Herbst Heizenergie sparen.

Einige richtig coole Gestaltungsideen für den Wintergarten gibt es hier – der Besuch lohnt sich!

Und so wird ein Wintergarten aufgebaut:

 

Wärmepumpen – Energie geschenkt?

Posted on Updated on

In Anbetracht der immer weiter steigenden Heizkosten rüsten viele Menschen auf alternative Energien um. Pelletheizungen, Solarenergie und Wärmepumpen sind im Trend. Während man sich aber die Funktionsweise von einer Pelletheizung oder eines Solarpaneels noch einigermaßen vorstellen kann, stellt die Wärmepumpe die meisten Menschen vor ein Rätsel. Darum also hier der Versuch, es ganz einfach zu erklären.

Die Sonne produziert unglaublich viel Energie – in Form von Licht und Wärme wird uns diese Energie einfach so geliefert, Tag für Tag. Die Sonnenenergie wird in der Luft, im Wasser und in der Erde gespeichert und ein Großteil dieser Energie wird von uns Menschen nicht genutzt. Mit Wärmepumpen kann man diese Energie für den täglichen Bedarf zur Verfügung stellen.

Eine Wärmepumpe arbeitet vergleichbar wie ein Kühlschrank. Die Wärmepumpe pumpt zum Beispiel Erdwärme auf ein höheres Temperaturniveau und mit diesem wird geheizt. Dieser Vorgang geschieht so wie beim Kühlschrank innerhalb eines geschlossenen Kreislaufs, mit Hilfe eines Arbeitsmittels – beim Kühlschrank ist das die Kühlflüssigkeit – das zwischen Verdampfer, Kompressor und Absorber zirkuliert.

 

Wärmepumpen – verschiedene Möglichkeiten

Die Temperaturen im Erdreich unterhalb eines halben Meters liegen über das Jahr gesehen einigermaßen konstant zwischen 8 und 12 °C. Diese Erdwärme kann also zum Heizen genutzt werden! Eine Möglichkeit dafür sind Erdwärme-Kollektoren. Dabei werden die Kollektoren waagrecht in etwa eineinhalb Metern Tiefe verlegt, nehmen die Energie aus dem Erdreich über die Flüssigkeit im Kollektor auf und transportieren sie so an die Wärmepumpe weiter. Diese Pumpe wandelt die angelieferte Energie in Heizenergie um.

Eine zweite Möglichkeit sind Erdwärme-Sonden. Diese werden senkrecht in den Boden eingelassen, und zwar pro Sonde zwischen  80 und 100 Meter tief. Diese Methode ist optimal, wenn das Grundstück sehr klein ist. Auch aus dem Grundwasser und aus der Luft kann eine Wärmepumpe mit Energie versorgt werden – was dann die optimale Lösung ist, lässt sich am besten mit einem Fachmann besprechen.

Die Umrüstung auf Energieversorgung mittels Wärmepumpe funktioniert übrigens auch im Rahmen einer Sanierung.