Month: Februar 2016

Tipps zur Einrichtung einer kleinen Küche

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Na klar, gegen eine schöne Einbauküche mit einer schicken Kücheninsel und dem neuesten Hightech-Utensilien hat wohl niemand etwas einzuwenden, aber so eine durchgeplante Küche vom Profi fällt auch preislich ganz schön ins Gewicht. Meine Eltern haben sich gerade durch einen Fachmann eine neue Küche in ihrem Haus einbauen lassen und ich muss ehrlich sagen, die sieht schon so richtig klasse aus!

Da der Inhalt meines Geldbeutels aber etwas schmaler ist, kam eine neue Einbauküche bei mir nicht in Frage, als ich vor zwei Jahren in meine neue Mietwohnung zog. Ich stand vor der Herausforderung eine Küche mit wenig Geld zu planen. Und das hat super geklappt! Deswegen möchte ich hier ein paar meiner Tipps und Ideen weitergeben. Und ganz ehrlich: Ich finde, es spricht ohnehin nichts gegen den Charme einer selbst zusammengebauten Küche. Meine ist in jedem Fall richtig gemütlich geworden!

Zu Beginn der Küchenplanung sollte man in jedem Fall einen genauen Überblick über den Raum verschaffen. Denn in der Küche kann man nicht einfach nach Belieben einrichten, denn durch Herd- und Wasseranschlüsse haben bestimmte Geräte einen festen Standplatz. Also heißt es als Erstes: Anschlüsse orten und die Küche ganz genau vermessen. Denn auch, wenn keine Einbauküche gekauft werden soll, müssen Arbeitsflächen und Regale die richtige Länge und Höhe haben. Da meine Küche relativ klein ist, der Raum misst in etwa 16 qm, und ich hier inklusive Essplatz alles unterbringen musste, war es schon herausfordernd, den Raum optimal einzurichten. Nach dem Vermessen habe ich genau aufgezeichnet, wo welche Geräte ihren Platz finden sollen. Generell habe ich mich dazu entschieden, meine Küche in einer L-Form aufzubauen, sodass man beim Betreten des Raumes auf der linken Seite einen kleinen Ess-Platz und auf der rechten Seite Kühlschrank, Herd und Spüle hat. An der Fensterfront der Küche habe ich meine Arbeitsfläche und Küchenschränke untergebracht.

Stauraum: Schränke und Regale

Lieber Schränke oder offene Regale? Oder beides miteinander kombinieren? Ich persönlich finde ja offene Regale wunderschön, aber hier staubt leider auch alles schnell voll und auch Chaos sollte hier nicht herrschen, denn es wäre für jeden Besucher sofort ersichtlich. Ich habe mir also eine Kombination aus Schränken und Regalen für meine Küche ausgedacht und verwahre das Geschirr, Pfannen, Töpfe und Tupper in Schränken. Dafür habe ich mir ganz günstig zwei gebrauchte Küchenschränke bei Ebay ersteigert, und an der Fensterfront platziert. Meine schönen Kaffeekannen, Lebensmittel, Vorratsdosen, Tees und Teebecher wiederum habe ich in Regalen platziert. Ein großes sehr hohes Regal ist in der hinteren, rechten Ecke des Raumes positioniert und überall wo Platz war, habe ich kleine Wandregale angebracht. Einer der Tricks, um den Raum in kleinen Küchen optimal zu nutzen: In die Höhe bauen! Ganz oben in den Regalen verwahrt man am besten die Sachen, die man seltener braucht, in bunten Kisten und Ordnern verwahrt, sieht das Ganze auch sehr hübsch aus!

Größe schummeln durch Licht und Farbe

Kleine Küchen wirken durch dunkle Farben noch erdrückender, also sollte das Motto „hell statt dunkel“ lauten. Meine Küche ist in weiß gestrichen, die Schränke und Geräte sind ebenso weiß, beziehungsweise cremefarben. Das harmoniert ganz wunderbar mit der Arbeitsplatte aus hellem Holz. Zusätzliche Größe kann man außerdem durch zahlreiche Lichtquellen schaffen, wie einer hellen Deckenleuchte und indirekter Beleuchtung in Glasschränken, durch Deckenfluter oder durch einfache Lichtleisten, die ganz einfach an die Unterseite von Schränken und Regalen geklebt werden können. Durch helle Farben und viel Licht wirkt so ein kleiner Raum gleich viel größer!

Die Elektro-Geräte

Für mich war klar, dass ich nicht den größten Hightech-Schnickschnack in meiner Küche brauche, aber auf Geräte wie Herd und Backofen, Kühlschrank und eine Dunstabzugshaube kann man natürlich nicht verzichten. Zwar habe ich meine Küchengeräte – bis auf die Dunstabzugshaube – alle gebraucht gekauft, aber dennoch großen Wert auf die Energieeffizienz-Klasse gelegt, damit mit der nächsten Stromrechnung nicht eine böse Überraschung kommt. Auch hier kann ich nur empfehlen, mal einen Blick auf Online-Portalen wie zum Beispiel Ebay zu werfen. Oft verkaufen viele Privatpersonen Geräte, da sie sich selbst zum Beispiel eine neue Einbauküche anschaffen. Ich persönlich komme gut damit zurecht, mein Geschirr mit der Hand zu spülen, wer aber lieber eine Spülmaschine möchte, der wird auch für kleine Küchen fündig. Viele Anbieter haben Spülmaschinen mit kleineren Formaten im Angebot, die sich problemlos in jede Küche integrieren lassen.

Arbeitsflächen

Auch, wenn man nicht jeden Tag den Kochlöffel schwingt und das große Menü zubereitet, eine Mindestregel für die Arbeitsfläche gibt es trotzdem und die lautet: 60 cm breit und tief. So viel Platz sollte also wenigstens zur Verfügung stehen, um ein kleines Mahl zuzubereiten und sich auch mit zwei Personen beim Kochen und Schnibbeln der Zutaten nicht in die Quere zu kommen. Das sollte man bei der Planung einer Küche also immer berücksichtigen, um auch noch Spaß bei Kochen zu haben. Als Oberflächenmaterialien eignen sich neben diversen Holzarten (Buche, Ahorn oder Nussbaum) auch Natursteine. Besonders edel sind beispielsweise Arbeitsplatte aus Granit oder Marmor, leider aber auch recht kostspielig.

Essen

In meiner Küche muss ich nicht nur kochen, sondern auch essen und Gäste bewirten. Zwar ist auch in meinem Wohnzimmer im Notfall die Möglichkeit, den Schreib- zum Esstisch umzufunktionieren, ganz unkompliziert ist das aber auch nicht. Für kleine Küchen eignet sich deswegen hervorragend ein Wandklapptischtisch, der je nach Bedarf ausgeklappt wird. Auch ich habe mir einen solchen angeschafft und finde es richtig gemütlich, hier morgens meinen Café zu trinken oder mit einer Freundin bei Wein und Pasta einen Mädels-Abend zu verbringen.

Accessoires

Durch viele Accessoires lassen sich zusätzliche Aufbewahrungsmöglichkeiten schaffen, die Platz sparen und richtig cool aussehen. Zum Beispiel habe ich in meiner Küche jede Menge Hängeleisten montiert, an denen die Küchenhelfer baumeln, sowie kleine Pflanzentöpfe mit Kräutern. Und in kleinen Körbchen, die von der Decke baumeln, verstaue ich Lebensmittel wie Kartoffeln, Zwiebeln und Obst.

Der Traum vom eigenen Ankleidezimmer

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Ja, diesen Traum haben wohl viele Frauen: Ein eigenes Ankleidezimmer! Ich erinnere mich, wie ich früher beim Frisör oft in den Hochglanzmagazinen geblättert habe und dabei die Fotostrecken bestaunte, in denen die Prominenten das eigene Ankleidezimmer im Luxus-Apartment in Beverly Hills präsentierten. Doch in den vergangenen zwei Jahren habe ich vermehrt den Trend ausgemacht, dass sich immer mehr junge Frauen und auch Paare sich genau diesen Traum erfüllen und ein eigenes Ankleidezimmer in ihrer Wohnung oder dem Haus einrichten. Dies reicht oft von ganz einfachen Varianten, wie beispielsweise einfach nur einem Zimmer, in dem die Kleiderschränke stehen – wie bei meinen Eltern daheim – bis hin zu richtig ausgeklügelten Raum-Systemen. Genau so ein Zimmer haben wir vor kurzem auch bei meiner besten Freundin eingerichtet, und ich muss sagen: Ein bisschen neidisch bin ich schon ;). Doch dazu später mehr.

Ankleidezimmer: erst planen, dann einrichten!

Natürlich muss ein Ankleidezimmer gut geplant werden und in erster Linie muss ausreichend Platz in der Wohnung oder dem Haus vorhanden sein. Es empfiehlt sich, einen Raum von mindestens 10 Quadratmetern Größe zur Verfügung zu haben. Wer es sich leisten kann, dem rate ich außerdem dazu, den begehbaren Kleiderschrank von einem Profi anfertigen zu lassen. Denn die Experten haben ein Auge dafür, den Raum optimal auszunutzen und sorgen dafür, dass selbst ein Ankleidezimmer so schick aussieht, dass man darin mit den Schwiegereltern dinieren könnte.

Für alle, die aber nicht das Geld haben, einen Tischler für die Raumgestaltung zu zahlen, denen möchte ich hier ein paar Tipps geben. Wie bereits oben angedeutet, hat sich meine beste Freundin vor einiger Zeit dazu entschieden, einen kleinen Raum innerhalb der neuen Mietwohnung, die sie mit ihrem Verlobten bezogen ist, zum Ankleidezimmer zu erklären. Der Raum ist um die 10 Quadratmeter groß und eher länglich als quadratisch geschnitten. Zudem geht er vom eigentlichen Schlafzimmer ab und hat auch kein eigenes Fenster – weswegen er auch nicht großartig für andere Dinge genutzt hätte werden können. Die ideale Gelegenheit also, einen begehbaren Kleiderschrank darin einzurichten.

Mein Tipp vorweg: Eine möglichst genaue Planung des Ankleidezimmers vorweg erspart hinterher viel Rumgeräume und Streitereien. Wir wussten von Anfang an gleich, wo welches Kleidungsstück seinen Platz finden sollte und erleichterten uns damit den Einkauf der Möbel und das Einrichten an sich ohnehin. Zuerst haben wir uns hingesetzt und überlegt, was alles im Ankleidezimmer untergebracht werden soll. Zwar sollten neben all der Kleidung auch Taschen und Jacken darin verstaut werden, Schuhe hingegen jedoch nicht. Außerdem arbeitet der Verlobte meiner Freundin als Anwalt, somit trägt er oft Jackets und Anzüge. Meine beste Freundin besitzt außerdem viele Kleider. Also war klar, dass wir vorwiegend Platz brauchen, um Kleidungsstücke auf Kleiderbügeln aufzuhängen.

Für die linke Seite des Raumes planten wir offene Regale, in die Kleiderstangen integriert sind. Hier wurden Jacken und Mäntel verstaut. Gleich daneben ist ein kleines Regal für Mützen, Schals und Handschuhe. Und im hinteren Bereich auf der linken Seite des Raumes befindet sich ein Schrankelement, in dem im oberen Bereich die Jackets und im unteren Bereich die Anzughosen hängen. Die Rückwand des Ankleidezimmers ist mit einem großen Spiegel ausgestattet und links und rechts davon ist Platz für die Taschen meiner besten Freundin. Auf der rechten Seite hat alles Weitere seinen Platz gefunden. Besonders schön finde ich die kleinen Details, die wir in die Schrankwand auf der rechten Seite des Raumes integriert haben. Zum Beispiel gibt es individuelle Schubladen-Elemente. In diesen gerät garantiert nichts mehr durcheinander, da die Schubladen durch Querstreben in kleine Fächer eingeteilt sind und so zum Beispiel die Socken oder Krawatten farblich passend einsortiert werden können. Auch haben wir außen an den Schränken kleine Kleiderhaken angebracht, damit hier auch mal schnell etwas aufgehängt werden kann – wie zum Beispiel ein Morgenmantel.

 

Ankleidezimmer selbst planen und bauen

Die Schubladenelemente lassen sich übrigens mit dem passenden Werkzeug selbst bauen:

Die Mitte des Ankleidezimmers meiner besten Freundin zieren zwei kleine Hocker und eine alte wunderschöne Truhe, die mit weißem Stoff bezogen ist. In der Truhe an sich ist Platz für Bettwäsche und –laken, und auf der Truhe kann man bequem Platz nehmen und seinen Blick im Zimmer umherschweifen lassen, wenn man noch darüber nachdenkt, welches das passende Kleid für das abendliche Essen ist. Alte Schränke und TRuhen lassen sich übrigens wunderbar mit neuen Beschlägen aufmotzen, diese bekommt man schnell und günstig im Onlineshop für Möbelbeschläge oder – wenn man keine ganz besonderen Beschläge sucht, natürlich im Baumarkt nebenan. Neben den Kleiderschrank- und Regalelementen spielt natürlich auch die richtige Beleuchtung eine wichtige Rolle. Gerade wenn kein Fenster in dem potentiellen Ankleidezimmer vorhanden ist, muss hier auf ausreichend Helligkeit geachtet werden. Ein schönes und schmeichelndes Licht zaubert zum Beispiel indirekte Beleuchtung.

Insgesamt ist ein begehbarer Kleiderschrank also eine wunderbare Lösung, die Kleidung aufzubewahren und nicht mehr nur ein Luxus für die Hollywood-Stars. Und wer sich genügend Zeit für die Planung vorweg nimmt, hat später dann auch ein leichtes Aufbauen und Einrichten des Zimmers an sich.

Möbel vom Tischler oder von der Stange?

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Möbel-vom-TischlerHeute stelle ich mal wieder die Gretchenfrage der Wohnraumgestaltung: Möbel von der Stange kaufen oder vom Tischler machen lassen? Was ist besser? Bei jedem Umzug – diese Erfahrung haben sicher schon die meisten Menschen gemacht – gehen Möbelstücke kaputt oder müssen aussortiert werden, weil sie nicht mehr in die neue Wohnung passen. Oder weil sich der eigene Geschmack verändert hat. Wenn man mit 18 in die erste WG zieht, wird man wohl eher nicht über maßgeschneiderte Möbel nachdenken, beim Einzug in die erste eigene Wohnung vielleicht aber schon.

Was von beidem besser ist, wenn es um die Qualität geht, liegt ohnehin auf der Hand. Es stellt sich also die Frage nach dem Preis der einzelnen Möbel und wie sehr der Tischler der Wahl auch sonst noch helfen kann. Denn viele Tischler sind Experten für Raumgestaltung und sind auch mit dem Thema Innenarchitektur vertraut – sie können viel mehr als einfach nur ein Möbel bauen! Speziell, wenn man Zimmer mit Dachschrägen perfekt einrichten möchte, ein altes Haus mit verwinkelten Räumen gekauft hat oder gar schiefe Wände (ja, das gibt es!!!) im Eigenheim vorfindet, ist der Experte gefragt. Ein Tischler kann Tipps geben, wie ein Raum optimal genutzt werden kann und welche Möbel am besten passen. Und diese Möbel, so viel ist klar, werden einen lange Zeit begleiten!

Zurück zur Preisfrage: wer kann sich das denn leisten? Ich habe zum Beispiel mit 20 mein Bett von einem Tischler machen lassen, da ich ganz bestimmte Vorstellungen hatte und damals noch nicht als Hobby-Handwerker tätig war. Dieses Bett hat nun tatsächlich 20 Jahre am Buckel und ich liebe es immer noch. Es passt optimal zu mir, der Tischler hatte mich damals einfach sehr gut beraten. Daneben habe ich selbstverständlich genauso meine studentischen Bücherregale selbst gebaut oder beim Discounter gekauft. Möbeln vom Experten machen zu lassen, ist ja keine absolute Entscheidung, man kann also im Lauf seines Lebens ein Möbelstück nach dem anderen hinzu kommen lassen. Oder selbst tätig werden! Dieses Bett zum Beispiel ist simpel und schick und für jeden Heimwerker machbar:

 

Auf dieser Seite bekommst Du unzählige Tipps zurm Selbstbau von Möbeln: http://www.heimwerker.de/holzwerken/moebelaufbauenselberbauen.html Ich finde die Bauanleitungen sehr verständlich und habe schon das ein oder andere davon umgesetzt. ich finde auch diese Idee für einen Tisch total schön:

Weitere Möbelideen findet Ihr hier in Kürze!